[Talk] Warum jeder lesen darf, was er mag

warum jeder lesen darf, was er will

Created by Freepik


Ihr Lieben!

Endlich, nach langer Zeit, gibt es mal wieder einen [Talk] über ein buchiges Thema von mir. Ich habe noch keine Ahnung, wie lange dieser Beitrag wird, und hoffe, dass ich genug Gedanken habe, um einen ordentlichen Blogpost zusammenzukriegen.

So, um was geht es denn heute eigentlich? Im Prinzip um die Aussage „Von mir aus kann jeder lesen, was er mag!“

Der Aussgangspunkt

Kennt ihr das Gefühl, dass man sich für seine aktuelle Lektüre rechtfertigen muss?

  • Warum liest die Person xy Fantasy, das ist doch nur so ausgedachtes Zeug, völlig an der Realität vorbei!
  • Uuuh…schau mal, die liest einen Erotik Roman, die muss es aber ganz schön nötig haben!
  • Wieso liest du so anspruchslose Unterhaltungsliteratur, da hast du doch gar nichts davon?
  • Oh, der Streber dahinten liest Schiller!
  • Leute, die Thriller lesen, müssen schon eine leicht gestörte Psyche haben…
  • Warum liest du mit Mitte 30 immer noch Jugendbücher? Bist du da nicht schon ein bisschen zu alt dafür?

Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. NEIN!

Zugegeben, mein persönlicher Ausgangspunkt war ein Buch – genauer gesagt ein e-Book, das ich von o2 geschenkt bekommen habe. Aus 5 oder 6 Büchern durfte ich mir eines aussuchen, und mangels Alternativen habe ich mich für „King – Er wird dich besitzen“ von T.M. Frazier entschieden. Ein Buch, das schon leicht in die Erotik Spalte geht, was ich ja eigentlich überhaupt nicht lese. Aber warum nicht mal ausprobieren?, dachte ich mir und siehe da: es war überraschend gut. Nicht perfekt und sicherlich auch etwas problematisch, aber durchaus sehr unterhaltsam und emotional. Und ich werde auch die Fortsetzung sicher noch lesen.

Daraufhin ist mir folgendes durch den Kopf geschossen: Warum sollte man solche Bücher denn auch nicht lesen? Jedes Buch hat doch seine Daseinsberechtigung und solange man sich dessen bewusst ist, was darin geschrieben steht und sich mit etwagigen Probleme auseinandersetzen kann, ist das doch alles völlig legitim. Denn:

Jeder darf verdammt nochmal das lesen, was er mag – sofern er/sie auch in der Lage ist, sich mit dem Gelesen auch auseinanderzusetzen.

Was selbstverständlich nicht heißt, das man dies tun muss. Es heißt nur, dass man bewusst lesen sollte und nicht alles Geschriebene einfach so hinnehmen, sondern auch mal Dinge hinterfragen sollte. Was besonders in Genres wie Thriller oder Erotik eine Rolle spielen könnte.
Eine Ausnahme sind hier vielleicht Kinder, aber zum Thema Jugendschutz bei Büchern habe ich schon mal einen extra Blogpost geschrieben (*hier*). Deshalb gehe ich darauf nicht näher ein.

Wir leben doch heutzutage in einem Land, in dem jeder Mensch die Freiheit hat, selbst zu entscheiden, was er tun will (und dafür dann auch Verantwortung übernehmen muss). Dazu gehört selbstverständlicherweise auch das Lesen. Jeder von uns kann selbst entscheiden, mit welchen Geschichten er/sie gerne sein Leben füllen möchte. Bei dem einen sind das vielleicht Krimis, bei anderen Kochbücher, bei wieder anderen die größten Klassiker des 18. oder 19. Jahrhunderts.

Also nutzt diese Freiheit und lasst auch anderen diese Freiheit!

Ein weitere Punkt ist sicherlich dieses „Schubladendenken“, das in den 6 Fragen, die weiter oben stehen, durchscheint. Wer Schiller liest, ist gleich ein Streber. Wer Thriller liest, hat einen Hang zu Verbrechen. Wer als Erwachsener noch Jugendbücher liest, trauert seiner Kindheit und Jugend hinterher. Kein Wunder also, warum ich es zum Beispiel gar nicht mag, wenn Leute sehen, was für Bücher ich lese. Weil Bücher etwas über uns aussagen – diese Aussagen aber meistens von (negativen) Klischees nur so triefen.
Wie wäre es denn zum Beispiel mit:

  • Ich lese Fantasy, weil ich neue, geheimnisvolle und magische Welten entdecken möchte.
  • Ich lese Erotik, weil ich das emotionale Prickeln zwischen zwei Charakteren total faszinierend finde.
  • Ich lese Unterhaltungsliteratur, weil ich mich von meinem stressigen Alltag entspannen möchte.
  • Ich lese Schiller, weil ich an der Sprache und Gesellschaft des Sturm und Drang bzw. der Weimarer Klassik interessiert bin und weil Schiller als einer der größten deutschen Dramatiker/Lyriker gilt.
  • Ich lese Thriller, weil ich es liebe, mysteriöse Fälle aufzuklären und mich von der Spannung einer Geschichte völlig packen lassen möchte.
  • Ich lese auch als Erwachsene/r noch Jugendbücher, weil ich mich gerne in leichte Geschichten fallen lasse, die zum Nachdenken anregen.

Und so könnte man es noch ewig weiterführen. Denn ganz egal, was ihr lest: Seid stolz darauf!

Seid stolz darauf, ein Leser zu sein!

Ich kann euch nicht wirklich sagen, auf was ich mit diesem Beitrag hinaus will. Aber mich nervt es einfach, dass wir sehr schell andere Menschen dafür verurteilen, was sie lesen. Da gibt es sehr starke Ähnlichkeiten zur Beurteilung nach Äußerlichkeiten. Oder nach Musikgeschmack. Oder nach Nationalität. Oder Geschlecht. Oder – nein, da höre ich besser auf. Ich will beim Lesen bleiben.

Denn ist es nicht wunderschön, dass überhaupt so viele Menschen lesen? Ist es nicht großartig, dass es überhaupt eine so riesige Auswahl an Büchern und Genres gibt? Und wäre es nicht verdammt langweilig, wenn jeder Schiller lesen würde? Jeder Fantasy? Jeder Thriller? Jeder Kochbücher?
Wobei, Kochbücher wären vielleicht gar nicht schlecht, aus den ersichtlichen Gründen…

Also, lasst uns die Leute lesen, was sie wollen, und uns mehr mit Interesse auf unbekannte literarische Gattungen zugehen, als mit Vorurteilen!

Ganz zum Schluss möchte ich noch anmerken: Ich bin auch keine Heilige. Mit diesem Beitrag soll sich niemand im Speziellen angesprochen fühlen, es ist eher ein Shoutout für die gesamte Menschheit.
Jedes Buch ist lesenswert! Und niemand sollte sich für das schämen müssen, was er gerade liest – sondern im Gegenteil, ganz in die Lektüre eintauchen und sich komplett fallen lassen. Denn genau dafür sind Bücher da.

Was sagt ihr dazu? Schreibt mir eure Meinung unbedingt in die Kommentare, ich bin gespannt!
(Und verzeiht mir irgendwelche unzusammenhängenden Absätze, ich habe den Blogbeitrag komplett ungeplant in einem Rutsch geschrieben!)

xoxo, Stopfi

Advertisements

34 Gedanken zu “[Talk] Warum jeder lesen darf, was er mag

  1. Ich verstehe voll was du meinst und stimme dir auch zu. Eigentlich sollte es einem ja egal sein, was andere über meine Bücher denken, aber ich habe mich auch schon dabei ertappt die einen Bücher eher weniger „zu zeigen“… aber andersrum gibt es auch Bücher, wo ich voll stolz bin sie zu lesen und halte sie beim lesen in der Öffentlichkeit extra hoch :D Sprich, wenn ich Harry Potter lese, soll das Bitte die ganze Welt sehen, lese ich aber eher ein Erotikroman oder etwas bodenloseren Jugendroman muss das nicht gleich jeder wissen :P
    Total dumm und eigentlich auch voll unnötig, aber so ist das oder?

    Ps. ich habe es endlich wieder geschafft einen Beitrag von dir zu lesen *self-High-Five*!

    Gefällt 4 Personen

    • …und ich schaffe es endlich, die Kommis hier zu beantworten!

      Da hast du echt recht, es ist eigentlich voll unnötig, aber irgendwie machen das total viele so. Ich ja auch :D So heikle Sachen wie Erotikromane lesen bestimmt einige nur als eBook in der Öffentlichkeit. Aber ich benutze zum Beispiel auch oft diese Buchschutzumschläge – deinen und noch einen anderen! – wenn ich in der Öffentlichkeit lese. Einfach aus Gewohnheit.
      Gleichzeitig versuche ich aber selber auch immer einen Blick auf die Lektüre meines Gegenübers zu erhaschen. Super dämlich eigentlich xD

      Gefällt 1 Person

  2. Da ich hauptsächlich zwei Genres lese, die Du beide hier ausdrücklich genannt hast, nämlich Krims/Thriller und (Gay) Romance, habe ich Deinen Blogpost natürlich mit großem Interesse gelesen.
    Ich werde eigentlich gar nicht darauf angesprochen wieso ich ausgerechnet diese Bücher lese, was mich manchmal wundert. Man sagt mir höchstens ins Gesicht, dass man selbst einen anderen Lesegeschmack hat – und das akzeptiere ich natürlich auch. Ich weiß aber auch, dass im Stillen über meine Bücherauswahl schon mal die Nase gerümpft wird.
    Ich gehe aber auch sehr offen damit um, was ich lese, und verschweige auch die Bücher überhaupt nicht, die sehr erotiklastig sind (und dann noch mit zwei Männern als Liebespaar). Wie in jedem Genre gibt es da sehr gute und lesenswerte Bücher, genauso wie schrottigen Schund, der besser ungeschrieben geblieben wäre, das meiste ist aber okay und der Geschmack entscheidet.
    Ich lese auch mal in alle anderen Genres rein und auch bei Jugendbüchern, historischen Romanen oder Fantasy usw. habe ich schon tolle Bücher für mich entdeckt. Aber am Ende komme ich doch immer wieder zu meinen beiden Lieblingsgenres zurück.
    Über meine Gründe dafür habe ich mir noch nie viel Gedanken gemacht, sondern einfach aus dem Bauch und aus Interesse heraus gekauft. Kürzlich haben mich aber gleich zwei Krimiautoren bei Lesungen darauf gebracht, dass diese beiden Genres eine Menge gemeinsam haben. Die Krimiautoren erklärten sich das große Interesse an ihrem Genre nämlich damit, dass der Mord im Krimi immer aufgeklärt wird, das Gute und Moralische siegt. Obwohl man durch eine Phase des Schreckens und Mordes musste, weiß man doch, dass am Ende der Mörder im Normalfall entlarvt und gefasst wird. Und bei den Gay Romance Büchern ist es auch so, dass da trotz größter Probleme ein Happy End quasi Pflicht ist und man sich darauf verlassen kann, dass „sie sich kriegen“. Das wird wohl bei Mann/Frau-Pärchen genauso sein.
    Und das ist ein Konzept, das Menschen grundsätzlich mögen. Vom sicheren Sofa aus leiden und kämpfen wir mit anderen mit und werden am Ende belohnt, weil das Gute / die Liebe siegt. Das fasst vermutlich schon ganz gut zusammen, was mir grundsätzlich daran gefällt. Natürlich gibt es noch einige andere Aspekte mehr.
    Damit hätte ich seit kurzem dann sogar eine stichhaltige und objektive Begründung, wieso ich lese, was ich lese 😊
    Ich fände es sehr schade, wenn sich Menschen tatsächlich ihre Lektüre danach aussuchen würden, was „salonfähig“ oder „in Mode“ ist und nicht nach dem eigenen Geschmack gehen, weil sie Angst haben, belächelt oder angegriffen zu werden.
    Natürlich würde ich sehr kritisch nachfragen, wenn jemand bevorzugt Bücher liest, in denen Tierquälerei als völlig in Ordnung angesehen wird, in denen Rassismus, Gewalt, Pädophilie, ein frauenverachtendes Gesellschaftsbild etc. verherrlicht werden oder ähnliches. Weil da mein persönliches Verständnis an seine Grenzen kommt und ich schon gerne eine Erklärung dafür hätte, woher das Interesse daran kommt – es mag ja tatsächlich gute Gründe geben.
    Bewegt sich das alles aber in dem Rahmen, den Du aufgelistet hast, kann ich jedem sehr gerne gönnen, aus der riesigen Bücherauswahl das herauszupicken, was ihm oder ihr gefällt. Völlig egal, ob ich selbst das gerne lesen würde oder nicht. Hinter Deinem Appell, sich an jedem Menschen zu erfreuen, der dem „Club der Leser“ beigetreten ist, egal mit welchen Lesevorlieben, stehe ich voll und ganz!
    (sorry für den halben Roman hier, das ist wohl mein Temperament ein bisschen mit mir durchgegangen …)
    LG Gabi

    Gefällt 4 Personen

  3. Hey!
    Ein sehr toller Beitrag, dem ich nur zustimmen kann.
    Ich finde Fragen wie „Liest du eigentlich auch richtige Bücher?“ völlig unangebracht. Ebenfalls finde ich es absolut blöd, wenn Leser oder Blogger aufgrund ihres Geschmacks verurteilt werden oder Dinge geäußert werden wie „Blogger die dies und das gut finden kann ich nicht ernst nehmen.“

    Liebe Grüße,
    Nicci

    Gefällt 2 Personen

  4. Super Beitrag, mein geliebtes Stopfilein ;-)!!

    Ich sage auch immer: „Lesen und lesen lassen“ – kann man auch auf andere Lebensbereiche ausdehnen … Einfach alle lassen wie sie sind und sein Innerstes schön sauber halten ;-) …

    Wir sind alle herrliche und unvergleichliche Unikate ;-) – jeder darf lesen was er mag, jeder darf leben wie er mag, jeder darf sein wie er mag … wie sagt mein herrlicher Sohn immer so schön: „Hauptsache alle fühlen sich wohl und sind glücklich!“ ;-) …

    Mein absoluter Haterspruch war bisher: „Wie kannst du als berufstätige Mama so viel Zeit ans Lesen verschwenden?“

    Hab ein herrliches Lese-Wochenende, seitenweise, innige Grüße, Tina ;-)

    Gefällt 3 Personen

    • Hallo und vielen Dank dir Tina <3
      Genau, "Lesen und lesen lassen" ist super. Man kann dem Menschen in diesem Thema ruhig seinen Freiraum lassen. Die meisten Leute sind in der Lage, vernünftig nachzudenken, bevor sie etwas tun und müssen nicht von irgendwem beraten werden.
      Also echt, als berufstätige Mama? Ja schämst du dich denn nicht?!
      Was ist denn das für ein dämlicher Spruch? Wenn es jetzt nur interessehalber gefragt wäre (was es nicht ist, wenn das Wörtchen "verschwenden" anschaue…), wäre es ja super. Aber so… *Kopfschüttelalarm*
      Auch wenn dein Kommentar schon wieder eine Woche her ist, wünsch ich dir trotzdem ein wunderschönes Wochenende!
      LG. Emily

      Gefällt mir

  5. Ich stimme da zu, wenn es rein ums Lesen geht, dann sollte jeder machen dürfen, was er will. Es geht einen ja auch absolut nichts an, was andere mit ihrer Freizeit machen und Bücher sind ja nun sowieso nicht unbedingt die schlechteste Wahl, seine Zeit zu verbringen, völlig egal, welches Genre.
    Ich mache mir unterwegs wohl auch immer Sorgen darüber, was andere über mein Buch und damit auch über mich denken könnten und muss zugeben, dass ich meine Lektüre für unterwegs auch entsprechend aussuche. Respekt habe ich dabei wirklich vor Leuten, die in der Bahn ganz ungeniert einen Erotik-Roman lesen. :D

    Gefällt 2 Personen

    • Oh ja, ich auch! Ich denke, solche Bücher würde ich als eBook lesen, um ehrlich zu sein. Eigentlich total dämlich, aber leider bin ich so. Vielleicht werden wir ja irgendwann etwas lockerer, wer weiß…
      Und nein, Bücher sind absolut nicht die schlechteste Wahl, seine Zeit zu verbringen. ÜBERHAUPT NICHT!
      Vielen Dank für deinen Kommi <3
      LG. Emily

      Gefällt 1 Person

  6. Toll, dass du dieses Thema ansprichst. Ich habe schon mehrmals gehört, dass meine Fantasy-Bücher, die ich so gerne lese, ja keine „richtige Literatur“ sind. Und ich habe mich wahnsinnig über diesen Kommentar aufgeregt. Er klingt so, als würden Autoren von Fantasy-Romanen oder Krimis / Thriller etc. sich keine Gedanken darüber machen, was sie schreiben. Als wären nur Autoren wie Oscar Wilde oder Kafka die wahren Autoren, die richtige Literatur geschrieben haben.
    Und das finde ich eine ziemlich unfaire Aussage. Denn wer bestimmt schon, was „richtige“ Literatur ist und was nicht?

    Liebste Grüsse
    Tina

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Tina und vielen Dank <3 Irgendwie war das relativ spontan, und ich dachte mir, warum nicht einen Beitrag dazu schreiben ;)
      Und ich stimme dir zu 100% zu. Nur weil es Klassiker gibt, heißt es nicht, dass andere Bücher Schund sind. Nahezu jedes Werk hat seine Daseinsberechtigung. Und: wer bestimmt, welche Bücher als Klassiker gelten? Für den einen nur die richtig großen Werke von Schiller, Goethe und Co., für den anderen zählt Harry Potter auch dazu. Immer eine Sache der Perspektive…
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
      Emily

      Gefällt mir

  7. Hallo,
    ich mag deinen Beitrag. Ich finde auch, dass jeder lesen sollte was er will. Es ist doch mit allem: Leben und leben lassen. Und gerade bei Büchern gibt es auch eine so große Vielfalt und die gäbe es doch nicht, wenn alle dasselbe lesen würden. ;)
    Werde zwar selber nicht komisch wegen meiner Lektüre angeschaut, aber ich bin auch immer stolz auf meine Bücher und mir ist es auch egal was andere denken.
    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

    Gefällt 1 Person

    • Danke Diana! Das freut mich :)
      Wenn alle dasselbe lesen würden, würde wahrscheinlich der Buchmarkt erstmal komplett zusammenbrechen…und dann würden sich irgendwann alle darüber aufregen, dass ja jeder die gleichen Bücher liest :D
      Da hast du absolut die richtige Einstellung! Toll <3
      LG. Emily

      Gefällt mir

  8. Sehr schöner Beitrag!
    Ich sehe das ganz genauso wie du.
    Zu dem Thema gehört für mich allerdings auch dieses „Aufzwingen“ von Büchern. Also nicht nur „Irgh, wieso liest du das denn“, sondern auch „Lies doch das mal endlich, sonst bist du doof.“ Das nervt fast noch mehr. (Du weißt wahrscheinlich, dass ich auf HP anspiele :D) Dieses Unverständnis, wenn man sagt, dass man etwas bestimmtes nicht lesen möchte, ist manchmal unglaublich.

    Gefällt 1 Person

    • Oh ja! Ich versteh dich da sowas von. Ich verstehe einfach nicht, wieso man nicht jeden lesen lassen kann, was er mag. Bücher empfehlen ist ja eine super Sache, aber wenn mein Gegenüber das Buch nicht lesen mag, dann ist das doch auch nicht schlimm?! Manche scheinen sich da in ihrem Stolz gekränkt zu sehen :D
      Moment, war das grade ein deutscher Satz? Oh Gott…

      Und vielen Dank liebe Isa <3

      Gefällt 1 Person

  9. Hallo Emily,

    ich stimme dir so sehr zu.
    Ich bin jemand der lieber locker leichte Lektüre liest, die mir einfach Spaß macht. Und das sind nun mal eben die Jugendbücher hauptsächlich. Ich kann nicht verstehen, dass man komisch angeschaut wird, wenn man noch mit 30 sagt, dass man Jugendbücher liest. Man sollte doch einfach den Geschmack des anderen akzeptieren und tolerieren. Eigentlich kann es doch wurscht egal sein, was der andere liest und warum. Jeder hat nun einmal einen anderen Geschmack und wäre das nicht so, wäre die Welt ganz schön langweilig.

    Ich habe dich übrigens zum Mystery Blogger Award nominiert. Vielleicht hast du ja Lust, meine Fragen zu beantworten :)
    https://myheartbeatlife.wordpress.com/2017/11/14/mystery-award/

    Liebste Grüße

    Pascale

    Gefällt 1 Person

    • Hallo liebe Pascale <3

      Mir geht es ganz genauso! Jeder sollte doch das Lesen dürfen, bei dem er am meisten Spaß hat. Schließlich lesen doch die meisten von uns in ihrer Freizeit. Und die sollte man doch verbringen dürfen, wie man möchte!

      Vielen Dank! Ich schau auf jeden Fall bei dir vorbei – auch wenn ich vermutlich keinen Beitrag dazu machen werde. Ich glaube ich wurde schon vier Mal nominiert und hab noch zu keinem einen Blogpost geschrieben. Also denke ich, dass das auch diesmal nichts werden wird. Tut mir leid :(

      Hab einen guten Wochenstart morgen!
      Viele Grüße,
      Emily

      Gefällt mir

  10. Liebe Emily,

    einfach DANKE!
    Ein wirklich toller Beitrag, der einfach mal das sagt, was vielen durch den Kopf geht.
    Wenn Leute schon skeptisch meine aktuelle Lektüre sehen, möchte ich am liebsten eine vulgäre Geste von mir geben.
    Selbst in der Buchhandlung wurde ich schon merkwürdig für meine Buchauswahl angeschaut.
    Ich denke auch, lesen und lesen lassen ist hier das Motto!
    Und shließlich soll das Ganze einfach Spaß machen.

    Liebste Grüße <3 Jill

    Gefällt 1 Person

    • Ohh vielen Dank Jill <3
      Haha ja, ich war vor einigen Monaten im Hugendubel und bin um die "Erotik" Ecke rumgeschlichen, nur weil ich New Adult Bücher wollte. Bin mir so schlecht dabei vorgekommen, weil ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was die anderen denken. So was Blödes, aber ich kann es leider meistens nicht abstellen…
      Dabei ist, wie du sagst, der Spaß doch die Hauptsache. Mich geht es ja eigentlich nichts an, was mein Gegenüber liest – solang es ihm Spaß macht und er/sie auch kritische Dinge zu hinterfragen weiß.

      Viele Grüße,
      Emily

      Gefällt mir

  11. […] Die Talks auf Stopfis Bücherwelten sind immer sehr gut aufgearbeitet, toll recherchiert und behandelt interessante Themen. Diesen Monat ging es darum, dass jeder das lesen sollte, was er gerne mag, ohne sich dafür rechtfertigen oder schämen zu müssen. Wieder einmal sehr gelungen. Hier gehts zum Beitrag Warum jeder lesen darf, was er mag […]

    Gefällt mir

Let me know what you think!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s