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[Talk] 7 Tipps gegen eine Leseflaute

leseflaute was tun
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Liebe Bücherfreunde!

Kennt ihr das? Entweder ihr lest wochenlang an dem selben Buch, oder ihr lest gefühlt 20 Bücher gleichzeitig, aber keines fertig, oder ihr lest zurzeit gar nicht? Das klingt ganz stark nach einer Leseflaute!

Ich lese derzeit seit 12 Tagen an „Delirium“ von Lauren Oliver und bin auf Seite 250. Das ist für mich ziemlich schlecht, um ehrlich zu sein. Ich finde das Buch zwar wirklich interessant, aber ich komme einfach nicht weiter.
Auch wenn das keine wirklich Leseflaute ist (bzw. nur eine abgeschwächte Version davon), dachte ich mir, ich nutze diese Situation mal für einen kleinen Talk –
Es gibt Tipps gegen Leseflauten!

Denn gerade jetzt im Sommer können wir diese wirklich nicht gebrauchen!

Nummer eins: Bleibt locker!

Einer der wichtigsten Punkte ist, sich keinen Stress zu machen. Klar, es nervt, wenn man keine Motivation zu lesen hat oder kein Buch beendet. Aber letztendlich ist das Lesen doch meistens „nur“ ein Hobby und sollte Spaß machen. Also bleibt bitte locker und entspannt und macht euch keinen Druck, denn das bringt wahrscheinlich rein gar nichts. Ihr müsst nicht jeden Tag lesen. Lesen ist kein Wettbewerb!

Und ganz ehrlich: auch wenn Rezensionsexemplare Priorität haben, ist in diesem Fall niemandem geholfen, wenn ihr euch durch ein Buch durchquält, obwohl ihr keine Motivation dazu habt – und dann muss auch noch eine Rezension geschrieben werden. Vielleicht ist es in diesem Fall wirklich besser, wenn man erstmal versucht, aus dieser Leseunlust wieder rauszukommen.

Nummer zwei: Lest nur das, worauf ihr richtig Lust habt!

Das ist unglaublich wichtig, denn wenn man sowieso keine Lust zum Lesen hat, bringt es nichts, zu einem Buch zu greifen, das einen nicht interessiert.
Nehmt stattdessen besser ein Buch eures Lieblingsautors, eurer Lieblingsreihe oder eures Lieblingsgenres zur Hand. Vielleicht kommt dann auch die Lust auf andere Bücher schneller wieder…

Was man auch immer wieder hört, ist das Lesen neuer Genres und Autoren. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das ganz gut funktioniert. Die Abwechslung bringt wieder frischen Wind in den Lesealltag!

Nummer drei: Schafft euch einen gemütlichen Platz und eine bestimmte Zeit am Tag!

Kennt ihr das? Morgens gehts zur Arbeit, in die Schule oder in die Uni, nachmittags oder abends kommt man nach Hause und hat entweder noch einiges zu tun, oder ist einfach nur total erledigt. Lesen? Echt nicht!
Mein Tipp: Nehmt euch eine bestimmte Tageszeit vor, in der ihr euch ganz gezielt hinsetzt und lest. Bei dem einem möge das der Morgen sein, bei anderen abends im Bett.
Prinzipiell kann man ja überall lesen, aber am schönsten ist es natürlich, wenn ihr eine gemütliche Leseecke habt  – da kommt die Lust auf Bücher hoffentlich schneller zurück!

Nummer vier: Startet einen Lesemarathon/eine Lesenacht!

Diesen Tipp habe ich schon öfters gehört und werde das demnächst auch mal ausprobieren: ein Lesemarathon! Das heißt, man versucht über eine bestimmte Zeitspanne hinweg nur zu lesen. Das würde ich sehr gerne mal machen, wenn auch nur für einen Tag – aber theoretisch gesehen hab ich ja jetzt Zeit 😉
Ich wäre sehr neugierig, ob ich es schaffe, einen Tag lang wirklich nur zu lesen – habt ihr das schon mal probiert?

Nummer fünf: Konzentriert euch auf’s Lesen!

Ihr kennt das alles bestimmt. Ihr sitzt mit eurem Buch da, aber Twitter und Youtube sind gerade viel interessanter. Ja! Allerdings kommt man durch diese ständige Ablenkung noch weniger zum Lesen und die Motivation geht sowieso flöten. Also: Handy aus oder in einen anderen Raum – so kann man sicht voll und ganz auf das Buch konzentrieren!

Nummer sechs: Sucht Inspiration/Austausch!

Das ist ein Punkt, der mir immer sehr gut hilft, wenn die Lust am Lesen verloren gegangen ist. Booktube anschauen, Verlagsvorschauen durchforsten, auf anderen Buchblogs stöbern und so nicht nur tolle Bücher entdecken, sondern auch die Lust, wieder zu einem Buch zu greifen, zu vergrößern.

Wenn ihr trotzdem nicht lest und nur der SuB wächst, ist das aber vielleicht nicht so ratsam.

Nummer sieben: Gönnt euch eine Pause!

Wenn alles nichts hilft, muss wohl eine Lesepause her. Dieser Fall ist bei mir wirklich noch gar nicht eingetreten, bisher habe ich eigentlich immer irgendwas gelesen. Aber vielleicht hilft eine Abstinenz, die Leselust wieder zu steigern. Ich denke, es wäre wichtig, dass man in dieser Zeit wirklich komplett andere Dinge tut. Rausgehen, Sport machen, Filme anschauen, zeichnen, keine Ahnung. Vermutlich hat man den größten Effekt, wenn man sich für eine gewisse Zeit einfach komplett von der Bücherwelt fernhält. Ob ich das könnte? Nein. Aber vielleicht klappt es ja wirklich?


Wer von euch hatte denn schon mal eine richtig dicke Leseflaute?
Was sind eure Tipps dagegen?

Klar, das sind nur meine persönlichen Tipps, jeder liest anders!

Ich hoffe, euch hat dieser kurze Talk gefallen und wir lesen uns das nächste Mal wieder,
xoxo stopfi

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Autor:

Lesesüchtige Bloggerin - Blogger who loves to read Leidenschaftliche Skifahrerin - Passion for Skiing Stolzes FC Bayern Mitglied - Proud to be member of Bayern Munich Football Club Für immer Westlife Fan - Forever Westlife Fan

23 Kommentare zu „[Talk] 7 Tipps gegen eine Leseflaute

  1. Hi 🙂
    Eine feste Lesezeit hilft bei mir immer. Egal ob morgens zum Wachwerden oder abends vor dem Einschlafen. Wenn ich weiß, ich habe nur eine Stunde am Tag zum Lesen, dann lese ich in dieser Zeit auch superfix 🙂
    Man darf bei Leseflaute nur nicht versuchen, jede freie Minute mit lesen zu füllen, um dagegen ‚anzukämpfen‘. Ein bisschen Spaß sollte das Lesen schon noch machen dürfen…
    VG Jennifer

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    1. Liebe Jennifer!

      Endlich hab ich mal die Zeit, eure ganzen Kommentare zu beantworten!
      Ich denke auch, dass es sehr hilfreich sein kann, wenn man das Lesen zu einem Ritual macht – etwas, worauf man sich über den Tag hinweg freuen kann 🙂
      Nochmal danke für’s Verlinken ❤
      LG Emily

      Gefällt 1 Person

  2. Wo du gerade von „Delirium“ von Lauren Oliver sprichst… als ich das Buch letztes Jahr gelesen habe, habe ich zwischenzeitlich sogar zu einem anderen Buch gegriffen, weil ich es anfangs so schleppend fand und mich so wenig mit Lena identifizieren konnte… es wurde dann aber auf jeden Fall noch besser… Mal sehen, wann und ob ich die anderen Teile lese 😀

    Danke für deine Tipps!
    LG Katharina

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Katharina!

      Ich hab mich tatsächlich gezwungen, Delirium zu beenden. Und weißt du was? Am Ende ist mir eine Last von dem Schultern gefallen. Ich konnte mich endlich wieder entspannen 😮
      Danach hab ich erstmal ein paar Tage nicht wirklich viel gelesen, weil ich absolut keine Zeit hatte. Aber seit heute…hat es mich wieder gepackt!

      Das Buch fand ich am Ende gar nicht so schlecht, es war halt echt schleppend – obwohl ich den Schreibstil wirklich mochte, der hat sehr zum Nachdenken angeregt. Aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Band 2 und 3 lesen werde. Mal sehen, was die Zukunft bringt!

      Gerne!
      LG Emily

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  3. Mir hilft einfach, mich NICHT aufs Lesen wer weiß wie zu konzentrieren 😉 Je mehr ich denke, oh Gott, ich habe eine Flaute… um so schwerer wirds, sich wirklich in ein Buch fallen zu lassen, die Gedanken dabei zu halten.

    Einfach locker lassen und dann greift ein echter Buchmensch irgendwann ganz automatisch nach dem nächsten Buch 🙂

    Manchmal lässt das Leben einfach aber auch keine Zeit dazu, dann sollte man das einfach akzeptieren. Es kommt irgendwann auch alles wieder ins Lot!

    Gefällt 2 Personen

    1. Das stimmt allerdings, zu viel Druck ist nicht gut ^^
      Wobei ich glaube, dass es zwei Arten von Lesern gibt: Die, die sich Druck machen und bei denen es dann klappt und das absolute Gegenteil, wo alles locker bleiben muss.

      Ich zum Beispiel hab bei Delirium gemerkt, dass ich es beenden muss, um mich wieder voll entspannen zu können. Seit das Buch fertig ist, bin ich total locker und mach mir null Stress. Nicht gelesen, weil keine Zeit in den letzten Tagen? Egal. Dafür wann anders!

      Gefällt 1 Person

  4. Das ich gar nicht lese kommt bei mir eigentlich nie wirklich vor. Bei mir ist das Lesen inzwischen zu einem richtigen Ritual geworden. Ich setzte mich jeden Abend hin und lese zumindest noch eine halbe Stunde, meistens eher länger. Das gehört für mich zum Einschlafen einfach dazu. Ich würde aber auch definitiv sagen, dass man sich selbst nicht zu viel Druck machen darf. Lesen soll ja Spaß machen und kein Zwang sein!

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    1. Bei mir tatsächlich auch nur an einzelnen Tagen – aber bloß, wenn es wirklich stressig war (so wie die letzten zwei Wochen). Aber so ein Ritual ist super, ich glaube, dass das ungemein hilft, wenn man das Lesen in seinen Tagesablauf einbindet, genauso wie man es mit Essen ja auch macht 😉

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  5. Vielen Dank fuer die Tipps. Nummer vier habe ich mal probiert, aber es fehlt mir meistens schwerer. Ich muss mich ab und zu ablenken und etwas anderes machen.
    Und parallel, waehrend ich deinen Artikel las, habe ich mir Gedanken gemacht: Wie schreibt man einen Text, damit man weniger Leseflaute haette ? 😛

    Lg, Anna

    Gefällt 1 Person

  6. Hallo Emily ,
    Die Idee mit dem Lesemarathon ist ja cool ! Das muss ich in den Ferien unbedingt machen . Ich kann abends am besten Lesen , meistens wenn ich im Bett liege. Als ich im Februar eine Leseflaute hatte , habe ich mich nicht mit Büchern oder irgendwas das damit zu tun hat beschäftigt . Nach einiger Zeit hatte ich dann wieder richtig Lust auf ein Buch weil mir das Lesen gefehlt hat .

    LG , Tess

    Gefällt 1 Person

    1. Ich hab heute schon ein bisschen angefangen mit dem „wieder mehr lesen“. Tat gut! Bin mal gespannt, ob ich das morgen hinkriege, den ganzen Tag werde ich nämlich nicht zum Lesen kommen 😀
      LG Emily

      Gefällt 1 Person

  7. Leseflauten sind sooo nervig.
    Wenn mich eine heimsucht, versuche ich locker zu bleiben. Bloß nicht glauben, man muss unbedingt lesen. Einfach abwarten. Irgendwann stellt sich der Wunsch wieder ein. Richtig überlegen, was man lesen möchte, wonach der Sinn steht. Greift man da zum falschen Buch, ist der Abbruch nicht weit. Und ja, am Ball bleiben, weiterlesen, auch wenn die Geschichte einen anfangs nicht abholt.

    Gefällt 1 Person

    1. Absolut!!
      Man darf sich auf gar keinen Fall unter Stress setzen, dann wird das gleich gar nix. Augen zu und durchstehen. Das hat bei mir tatsächlich geklappt. Ich hab mich hingesetzt und Delirium fertig gelesen (fast 2 Wochen hab ich dafür gebraucht!). Und als ich fertig war, ist mir das wie eine Last von den Schultern gefallen 😀

      Gefällt 1 Person

  8. Oh mein Gooooooott!! Ich danke dir! Der Post kommt genau zur richtigen Zeit bei mir! Ich glaube, ich schreibe mir die Tipps in mein BuJo ab, damit ich sie nicht mehr vergessen!
    Dein Beitrag ist einfach wahnsinnig gut geworden!!!
    Und ich habe das Gefühl er könnte mir wirklich aus diesem Leseloch heraushelfen!
    Also echt: Danke ❤

    Alles Liebe,
    Felia ❤

    Gefällt 1 Person

    1. Huhu Felia!
      Mir scheint, dass viele zurzeit eine Leseflaute haben! Wobei sie bei mir überwunden ist, denke ich. Nachdem ich für die 393 Seiten von Delirium ganze 13 Tage gebraucht hatte, hab ich gestern und heute über 300 Seiten von The Bone Season 2 gelesen 😀 Aber die letzten Wochen waren auch echt stressig bei mir :\

      Aber mich freuts, wenn dir der Beitrag gefallen hat – vielleicht hilft er ja auch, wer weiß. Cool wäre es schon xD
      Bitte ❤ ❤

      LG Emily

      Gefällt mir

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