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[Talk] Lesen auf Englisch

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Hallo ihr Lieben!

Obwohl die englischen Bücher in meinem Regal immer mehr werden, war ich doch überrascht, dass ich scheinbar noch nie einen Beitrag zum Thema Lesen auf Englisch gemacht habe. Wow. Das muss ich nachholen.
Ich weiß, es gibt ungefähr taussend Videos und auch Blogbeiträge dazu, aber vielleicht interessierts euch ja trotzdem (Hab ich da wirklich noch nie was drüber geschrieben?!).
Na dann. Auf geht’s!

Warum habe ich angefangen, englische Bücher zu lesen?

Nun ja. Alles hat damit begonnen, dass ich die englischen Bücher beim Hugendubel schon immer so…cool fand. Sie sahen toll aus, und irgendwann hab ich mir dann „The Moon and More“ von Sarah Dessen mitgenommen. Meines Erachtens war das aber zu dick für das erste englische Buch. Nach ca. 120 Seiten habe ich es abgebrochen (und das Buch kürzlich auf Deutsch erfolgreich gelesen!). An der Geschichte lag’s also nicht.

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Als allererstes sind mir immer die tollen englischen Cover aufgefallen, die entweder wunderschön sind, oder einfach nur perfekt zur Story passen.
Zudem sind englische Bücher oftmals billliger, wie die deutschen Ausgaben, weil es nicht so viele Hardcover gibt.
Und – auch das ist wichtig – manchmal ist die Sprache ganz anders (mal davon abgesehen, dass sich englische Zitate immer viel besser anhören…). Ich bin immer richtig stolz, wenn ich ein englisches Buch beendet habe!
Natürlich erscheinen Bücher im Original auch eher, aber das ist für mich nebensächlich, weil ich tatsächlich eine sehr geduldige Warterin bin 🙂

Der zweite Versuch

Ungefähr zwei Jahre später habe ich im Hugendubel den tollen Minischuber zu „If I stay“ von Gayle Forman gesehen. Und gekauft. Für den ersten Band, „If I stay“ habe ich fast zwei Wochen gebraucht. Und das, obwohl er ungefähr 250 Seiten hatte. Aber letztendlich war ich super happy, als ich fertig war! Wenn ihr wollt, könnt ihr euch meine Meinung dazu hier durchlesen.

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Einige Monate später habe ich dann den – etwas dickeren – zweiten Band, „Where She went“ verschlungen, bei ihm hat sich die Lesezeit schon halbiert. Übrigens hat mir der zweite auch noch viel besser gefallen, wie der erste (Rezi).

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Das Buch, das bisher am meisten Spaß gemacht hat…

…war mein drittes englisches Buch, nämlich „Red Queen“ von Victoria Aveyard. Ich hatte anfangs total Panik, dass ich mich nicht zurecht finden würde, weil es Fantasy (und ein bisschen Dystopie) ist und eine völlig neue Welt. Man versteht weniger vom Kontext, ja.

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Aber es hat trotzdem unglaublich viel Spaß gemacht, vielleicht sogar am meisten Spaß von allen bisher! Die Sprache war wundervoll und die Geschichte war spannend (Rezi)! Ich hab mich übrigens auch den zweiten Teil auf Englisch gekauft und freu mich schon riesig. Der dritte erscheint leider erst im Juli 2017 😦

Das bisher anstrengendste Buch…

…war definitv „These Broken Stars“ von Amie Kaufman und Meagan Spooner. Blöderweise mein allererstes Sci-Fi Buch und dann auch noch auf Englisch! Naja, ich habe mich durchgebissen, und ich gehöre tatsächlich zu den wenigen, die das Ende nicht übertrieben fanden 🙂 Aber mehr dazu in meinem Englisch lesen!
Auf jeden Fall hat dieses Buch mein Interesse am Weltraum entgültig geweckt 🙂 Und die Reihe werde ich sicher auch weiterlesen.

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Das Buch mit den höchsten Erwartungen…

…war das Buch, das ich erst kürzlich gelesen habe, „City of Bones“ von Cassandra Clare. Teilweise fand ich es echt gut, teilweise etwas schwach. Meine Meinung dazu hier, falls es jemanden interessiert.
Aaaaber da ich ja den wunderhübschen Schuber besitze, werde ich diese Reihe ganz sicher weiterlesen.
Das ist übrigens auch ein Pluspunkt am Englisch lesen: Im Englischen gibt es ganz tolle Schuber, die es im Deutschen so nicht gibt (Chroniken der Unterwelt, Chroniken der Schattenjäger, Legend, Harry Potter,…).

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Noch ungelesene englische Bücher

Selbstverständlich gehören da erstmal die anderen 5 Bände von Chroniken der Unterwelt dazu, das ist ja klar. Außerdem hätten wir auch noch „Glass Sword“, den zweiten Teil zu „Red Queen“ von Victoria Aveyard, zu dem ich aber kein Bild habe (aber es ist wunderschön!).
Dann haben wir hier noch „Matched“ von Allie Condie liegen, mein einziges englisches Hardcover, das auf Bildern immer so unscharf aussieht, in Wirklichkeit aber famos toll ist!

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Außerdem gibt es da noch „Cinder“ von Marissa Meyer, das ja auch in die Richtung Dystopie/Fantasy/Sci-Fi geht, glaube ich zumindest. Und ich habe Angst, dass ich damit genauso Probleme haben werde, wie mit „These Broken Stars“.

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Und dann hab ich hier noch ein Buch, „Just one Day“ von Gayle Forman, das ich eigentlich nur wegen dem Cover gekauft habe, aber dann das Buch mit dem falschen Cover bekommen hatte (siehe Arvelle Haul). Das Buch habe ich nämlich auf Deutsch schon gelesen, und jetzt überlege ich, ob ich den zweiten Teil auf Deutsch oder auf Englisch lesen soll… #ProblemeEinesBooknerds

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Was sind meine Tipps fürs Lesen auf Englisch?

Tipp 1)
Sucht euch für den Anfang ein möglichst dünnes Buch aus, das in der realen Welt spielt. Vielleicht eine simple Liebesgeschichte, oder was über Freundschaft. Ihr werdet es nicht glauben, aber das hilft ungemein. Die Sprache ist in solchen Büchern meist relativ einfach und die Handlungsstränge recht ähnlich und allgemein bekannt.

Tipp 2)
Setzt euch Ziele, aber nicht zu hohe! Das ist was, was für viele Dinge im Leben gilt – hier passt es aber auch: Ziele motivierne, zu hohe Ziele wirken aber eher demotivierend.
Wenn ihr wirklich nichts versteht, dann legt das Buch weg!

Tipp 3)
Ist eigentlich gar kein Tipp, aber ihr solltet die Sprache auf der ihr lest schon verstehen. Sonst hat das Ganze leider keinen Sinn. Aber man muss auf gar keinen Fall ein Sprachentalent sein! Solide Grundkenntnisse, würde ich sagen.

Tipp 4)
Ganz simpel: Lest Bücher, die euch wirklich interessieren, Geschichten, die ihr eigentlich auf Deutsch lesen wolltet. So ist die Motivation definitiv höher!

Tipp 5)
Allgemein bekannt: Schaut nicht alles im Lexikon nach! Das stört den Lesefluss ganz ungemein. Ein paar Wörterchen nachzuschauen, ist voll in Ordnung, aber wir sitzen ja nicht in der Schule und müssen nicht alles verstehen. Das meiste erschließt sich aus dem Zusammenhang.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat einigen von euch geholfen. Wenn ihr unsicher seid, ob ihr das Englisch lesen mal ausprobieren sollt, dann sage ich euch nur: Macht’s! Ich möchte es nicht mehr missen!

Ganz liebe Grüße und eine gute Nacht,
xoxo stopfi

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Autor:

Lesesüchtige Bloggerin - Blogger who loves to read Leidenschaftliche Skifahrerin - Passion for Skiing Stolzes FC Bayern Mitglied - Proud to be member of Bayern Munich Football Club Für immer Westlife Fan - Forever Westlife Fan

14 Kommentare zu „[Talk] Lesen auf Englisch

  1. Ich habe tausende Englischbpher aus meiner amerikanischen Zeit damals. Kinder und Jugendbücher und ich liebe sie immer noch. Das Buch „If I stay“ steht auch auf meiner Wunschliste. Andere Englischbücher wie „Anne of he green gables“, Anne of willow creek oder so was? Dear Mr. Henshaw, The school story, beautiful creatures 😀 USW.

    Gefällt 1 Person

    1. Beautiful Creatures hab ich ganz auf Deutsch gelesen 🙂
      Und If I Stay ist wunderschön, man muss sich aber schon irgendwie darauf einlassen. Ich würds auf Englisch lesen, hab’s nämlich mal auf Deutsch angefangen und irgendwie hat’s mir da nicht so zugesagt. Aber auf Englisch war’s toll ❤

      Gefällt 1 Person

  2. Ein super toller Beitrag mit grandiosen Tipps! Ich selbst lese wirklich gerne auf englisch aber auch erst seit meiner Amerika Reise 😀 ich finde die Sprache super toll! Und wenn das Buch auch nicht zu kompliziert ist, kann es manchmal sogar besser sein als das Deutsche!
    Wünsche dir einen super tollen Tag!

    Gefällt 1 Person

    1. Danke Sandra! Welches hast du denn gelesen? Wie gesagt: Wenn du es noch mal probierst, dann mit einem locker leichten Buch. Das geht meiner Meinung nach am besten 🙂
      Liebe Grüße und einen schönen Wochenstart!

      Gefällt mir

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