Veröffentlicht in Rezensionen

Rezension: Upside Down, Lia Riley

Upside Down. Weil du mir den Kopf verdrehst

Upside Down, Lia Riley

New Adult

390 Seiten

8, 99€

ISBN: 978-3-7341-0234-9

Verlagsseite Blanvalet

„Dein Platz ist hier, Captain. In der Sonne. […] Vergiss das nie.“

Worum geht’s?

In dieser Geschichte begleiten wir Talia aus Kalifornien, die im letzten Jahr nicht nur ihr Uni Semester vermasselt hat, sondern auch noch mit dem Tod ihrer Schwester, sowie (u.a. damit verbundenen) Zwangsstörungen zu kämpfen hat.
Sie beschließt, ein Auslandssemester einzulegen, um Abstand zu bekommen.

In Australien trifft sie auf Bran, dessen Leben ebenfalls gerade den Bach runter gegangen ist: Ihm wurde das Herz gebrochen.
Deshalb ist Bran auch skeptisch gegenüber der neuen Austauchstudentin, doch langsam, aber sicher beginnt ein zartes Band zwischen den beiden zu wachsen, das jedoch ständig droht, zu zerreißen…

Meine Meinung:

Also am Computerbildschrim finde ich das Cover wirklich, wirklich süß. In Echt hat es blöderweise so einen komischen Rotstich, der nicht so mein Fall ist. Die zwei Personen wirken immer so, als hätten sie einen Sonnenbrand ^^
Inhaltlich gesehen natürlich wiedermal ein typisches New Adult Buch. Mädchen mit schwerer Vergangenheit trifft auf Jungen mit tragischem Leben. Blabla, immer dasselbe.
ABER: Zu dieser Geschcihte kommen noch die Zwangstörungen von Talia, die vor allem am Anfang sehr eindrücklich dargestellt wurden. Dies hat dem Buch noch mal ein bisschen einen Kick gegeben.

Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend. Die Dialoge sind amüsant, die Charaktere vielschichtig und sympathisch. Besonders Bran mochte ich in der ersten Hälfte wirklich sehr gerne. Er war so süß ❤
Oftmals musste ich richtig grinsen, weil Talia manchmal in so skurrilen Situationen landet, die einfach nur herrlich zu lesen sind.
Teilweise hatte ich ein richtiges Verlangen danach, weiterzulesen. Die Seiten fliegen nur so dahin.
Irgendwann kam dann aber ein Punkt, ab da an die Handlung eingeschlafen ist. Plötzlich war es keine aufeinanderfolgende Liebesgeschichte mehr, plötzlich war da ein Hin-und-Her, Bran war irgendwie total verschlossen und Talia hat’s ihm in meinen Augen auch nicht einfacher gemacht.
Allerdings: Das Ende ist zwar klischeehaft, aber wirklich passend!
Bezüglich den Charakteren fällt eben auf, dass beide am Ende nachlassen. Leider. Die Handlungen sind plötzlich auch nicht mehr so nachvollziehbar.
Das ist so schade, weil es am Anfang so unglaublich schön war. Wirklich toll!
Die Nebencharaktere waren zwar klischeehaft, aber sehr humorvoll und sympathisch ausgearbeitet. Ob nun Talias lesbische Freundin Marti (die Kanadierin ist und jeden mit den Worten „Bonjour, hi!“ begrüßt), oder auch ein Kumpel von Bran, Jazza, der sich zwar als Blödmann entpuppt, aber gut… In jeder Story braucht es Blödmänner 😀
Aber der Schreibstil, der war durchgehend gut. Sehr unterhaltsam und amüsant, teils sexy, teils unschuldig. Flüssig zu lesen, weil unkompliziert geschrieben. Und emotional!
Einige Kritik: Ich hätte gerne mehr über unsere Schauplätze Melbourne und Tasmanien gelesen… aber gut, man kann scheinbar nicht alles haben!

Fazit:
– Cover: 4/5
– Inhalt: 4/5
– Handlung: 3/5
– Charaktere: 4/5
– Schreibstil: 4/5
Gesamt: 3,8 / 5
Am Anfang dachte ich ja, das Buch wird eine Konkurrenz zu meinem Lieblings New Adult Buch, Einfach. Liebe. Leider konnte es dann meine Erwartungen doch nicht durchgehend halten. Aber trotzdem würde ich mich freuen, wenn die anderen Bücher der Autorin auch noch übersetzt werden, das wär schön!

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Blanvalet Verlag bzw. der Verlagsgruppe Random House für dieses Rezensionsexemplar!

herz lila 2herz lila 2herz lila 2herz lila 2

 

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Autor:

Lesesüchtige Bloggerin - Blogger who loves to read Leidenschaftliche Skifahrerin - Passion for Skiing Stolzes FC Bayern Mitglied - Proud to be member of Bayern Munich Football Club Für immer Westlife Fan - Forever Westlife Fan

2 Kommentare zu „Rezension: Upside Down, Lia Riley

  1. Hallo liebe Emily,
    „Upside Down“ habe ich selbst in diesem Jahr gelesen und es hat mir ganz gut gefallen. Es war nicht perfekt, nein, aber es wusste mich zu unterhalten. Schade fand ich hier allerdings, dass die Zwangsstörungen irgendwann völlig in den Hintergrund gerückt sind und nur noch hier und da mal aus der Schublade geholt wurden. Ich finde, wenn man sich solch einer Thematik schon annimmt, sollte man ihr auch durchgehend Beachtung schenken.

    Ganz liebe Grüße und ein besinnliches Adventswochenende
    Maike

    Gefällt 1 Person

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